Dr. Maren Sulimma
Bildungs- & Organisationsentwicklerin | Gründerin von WEITSICHT
Menschen begleiten beim Lernen und in ihrer Entwicklung
Menschen beim Lernen und in ihrer Entwicklung zu begleiten, zieht sich wie ein roter Faden durch mein Berufsleben.
Begonnen hat dieser Weg für mich in der Wirtschaftspädagogik. Später kamen Führung, die Verantwortung für Mitarbeitende und schließlich die Gestaltung ganzer Bildungsbereiche und organisatorischer Strukturen hinzu. Dabei hat mich immer weniger nur die Frage interessiert, was verändert werden soll. Viel spannender finde ich die Frage, was Menschen brauchen, damit sie Veränderung tatsächlich mittragen und gestalten können.
Genau dort sehe ich heute meine Arbeit als Bildungs- und Organisationsentwicklerin. Ich verbinde meine wissenschaftliche Ausbildung mit langjähriger Führungs- und Managementerfahrung und einem Blick auf Menschen, der über Strukturen, Prozesse und Kennzahlen hinausgeht. Ich arbeite gerne analytisch und strukturiert – gleichzeitig habe ich gelernt, meiner Wahrnehmung zu vertrauen und auch das ernst zu nehmen, was sich nicht sofort in Zahlen oder Konzepten ausdrücken lässt.
Mit WEITSICHT bringe ich diese unterschiedlichen Seiten zusammen.
Mein beruflicher Hintergrund
Mein beruflicher Weg war keineswegs von Anfang an so geplant. Nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau habe ich Wirtschaftspädagogik studiert und als Diplom-Handelslehrerin abgeschlossen. Wirtschaft, Mathematik und Philosophie waren meine Fächer – eine Kombination, die rückblickend ziemlich gut zu mir passt: Mich interessieren Zahlen und Strukturen ebenso wie die Frage, warum Menschen denken und handeln, wie sie es tun. Auch meine Promotion führte mich genau dorthin. In meiner Dissertation habe ich mich mit epistemologischen Überzeugungen beschäftigt – vereinfacht gesagt mit den Vorstellungen, die Menschen davon haben, was Wissen eigentlich ist und wie Lernen funktioniert.
Danach folgten viele Jahre in einer Bildungsorganisation. Aus der Bildungsplanung wurde Führungsverantwortung, aus einzelnen Verantwortungsbereichen wurden größere Einheiten und schließlich die Verantwortung für Mitarbeitende, Bildungsprozesse und organisatorische Veränderungen. In dieser Zeit habe ich viel über Organisationen gelernt – und mindestens ebenso viel über Menschen. Ich habe erlebt, wie wichtig klare Strukturen und gute Prozesse sind. Aber auch, dass selbst das beste Konzept wenig bewirkt, wenn die Menschen, die damit arbeiten sollen, nicht mitgedacht werden. Umgekehrt reicht gute Absicht allein nicht, wenn Strukturen Entwicklung verhindern.
Vielleicht ist genau daraus mein heutiges Verständnis von Bildungs- und Organisationsentwicklung entstanden: Beides lässt sich für mich nicht voneinander trennen.
Wie ich arbeite
Ich mag Klarheit. Und ich mag es, Dinge wirklich zu verstehen. Wenn Menschen oder Organisationen mit einer Fragestellung zu mir kommen, interessiert mich deshalb zunächst nicht die schnelle Lösung. Ich möchte verstehen, was dahinterliegt: Wo stehen wir gerade? Was funktioniert bereits? Wo hakt es? Welche Zusammenhänge haben wir vielleicht noch nicht gesehen?
Dabei hilft mir mein analytischer Hintergrund. Gleichzeitig arbeite ich seit vielen Jahren mit Menschen und weiß, dass nicht alles, was für eine Entscheidung wichtig ist, auf einem Flipchart oder in einer Excel-Tabelle sichtbar wird. Deshalb verbinde ich in meiner Arbeit unterschiedliche Zugänge. Je nach Anliegen können das fachliche Analyse, Reflexion, systemische Perspektiven oder auch körperorientierte und kinesiologische Ansätze sein. Ich arbeite nicht nach einer Methode. Ich schaue, was das jeweilige Anliegen braucht.
Und ja – zu WEITSICHT gehört noch eine weitere Seite.Neben Wissenschaft, Bildung und Führung haben mich über viele Jahre auch ganzheitliche und spirituelle Ansätze begleitet .Ich habe mich mit Meditation, Körperarbeit, Kinesiologie und energetischen Ansätzen beschäftigt und dabei Erfahrungen gemacht, die meinen Blick auf Menschen erweitert haben. Nicht alles davon lässt sich messen oder wissenschaftlich erklären. Das muss es für mich auch nicht.
Gleichzeitig ist mir wichtig, diese unterschiedlichen Ebenen nicht miteinander zu vermischen. Fachliche Fragen brauchen fachliche Antworten. Organisatorische Probleme brauchen einen Blick auf Strukturen und Dynamiken. Und manchmal kann bei einem persönlichen Anliegen ein anderer Zugang hilfreich sein. Diese Offenheit gehört zu mir – ebenso wie mein Bedürfnis nach Klarheit, Nachvollziehbarkeit und Verantwortung.
Vernetzen wir uns
Auf LinkedIn und XING teile ich berufliche Einblicke und Gedanken rund um Bildung, Führung und Organisationsentwicklung.
Warum WEITSICHT
WEITSICHT ist aus dem Wunsch entstanden, einen Ort zu schaffen, an dem ich diese Erfahrungen und Kompetenzen miteinander verbinden kann. Hier muss ich mich nicht zwischen Bildung, Organisationsentwicklung und persönlicher Entwicklung entscheiden. Je nach Anliegen steht etwas anderes im Vordergrund.
Was sich durch alle Bereiche zieht, ist für mich die Frage: Was braucht es, damit Entwicklung nicht nur gedacht, sondern tatsächlich möglich wird? Darauf gibt es selten eine Standardantwort. Und genau das macht diese Arbeit für mich spannend.